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ERLEICHTERUNGEin Theaterprojekt von Árpád Schilling Co-Autorin Éva Zabezsinszkij Deutsch von Anna Lengyel Uraufführung


St. Pölten, Landestheater Niederösterreich, Großes Haus

  • BILD © Landestheater Niederösterreich
  • BILD © Alexi Pelekanos
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Eintritt: von € 21,- bis € 46,-

Beschreibung

In seinem neusten Stück gehen der ungarische Regisseur Árpád Schilling und seine Co-Autorin Éva Zabezsinszkij der Frage nach, wie wir unsere in Krisenzeiten vielfach beschworenen „westlichen Werte“ verteidigen können, wenn wir sie selbst nicht leben. Konsequent verortet im Hier und Jetzt, mit präzisem Blick und schwarzem Humor, sucht Schilling das Politische im Privaten anhand der Geschichte einer österreichischen Familie aus dem privilegierten Bürgertum:
 Felix hat eine Krise. An seinen ersten literarischen Erfolg versucht der 51-jährige Schriftsteller seit Jahren vergeblich anzuknüpfen – und seit neustem leidet er obendrein unter Schreibblockaden und absurden Alpträumen von einem Plumpsklo am Berghang. Seine ungleich erfolgreichere Frau Regina, linksliberale stellvertretende Bürgermeisterin einer österreichischen Kleinstadt, hat derzeit andere Sorgen, denn eine vor Jahrzehnten mühsam erkämpfte Unterkunft für Flüchtlinge wird neuerdings von der Bevölkerung und politischen Gegnernin Frage gestellt. Weder Tochter Johanna, die mit Anfang 20 zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt ihre rebellische Phase entdeckt, noch Felix' korrupter und dabei stets gut gelaunter Vater Wolfie, der an der Stelle des Flüchtlingsheims am liebsten ein Sportzentrum errichten würde, sind dem Paar eine Stütze. Als sich Felix schließlich auf der Suche nach der Ursache seiner Schaffenskrise einem längst verdrängten, düsteren Geheimnis aus der Vergangenheit stellt, beginnt ein gefährliches Spiel.
Formal schnörkellos, dabei von ungeheurer Intensität, Tiefe und erzählerischen Dichte – das macht das außergewöhnliche Theater des 1974 in Ungarn geborenen Regisseurs Árpád Schilling zu einer seltenen und herausragenden Form zeitgenössischer darstellenden Kunst. Während Schilling in seiner Heimat aufgrund seines gesellschaftspolitischen Engagements und seiner unerschrockenen Zivilcourage von Teilen der Regierung öffentlich als „potentieller Vorbereiter staatsfeindlicher Aktivitäten“ bezeichnet wird, findet er in der freien Szene Ungarns sowie im Ausland mit seiner politischen und radikalen theatralen Handschrift große Beachtung: Seine vielfach preisgekrönten Inszenierungen liefen an renommierten Häusern wie dem Burgtheater, der Schaubühne Berlin oder der Bayerischen Staatsoper, 2009 erhielt Schilling den Europäischen Theaterpreis für Neue Realitäten im Theater. Nun inszeniert der Ausnahmekünstler zum ersten Mal am Landestheater Niederösterreich – eine bislang einzigartige Premiere.
Podiumsdiskussion:Wie gefährlich ist die Kunst?
Die Freiheit der Kunst gehört neben dem Recht auf freie Meinungsäußerung zu einem der zentralen Grundpfeiler liberaler Demokratien. Dennoch wird diese Freiheit regelmäßig in Frage gestellt – ob seitens der Politik, der Religion oder anderer Teile der Gesellschaft. In Ländern wie der Türkei, Russland oder China werden Künstler gar inhaftiert oder unter Hausarrest gestellt. Doch welche Gefahr geht tatsächlich von der Kunst aus? Und worin besteht diese Gefahr? Hat Kunst überhaupt das Potential, Gesellschaft zu verändern und ihr so, je nach Perspektive, „gefährlich“ zu werden?Anlässlich der Produktion „Erleichterung“ des Regisseurs Árpád Schilling, der aufgrund seines politischen Engagements in seiner ungarischen Heimat von Teilen der Regierung jüngst zum „potentiellen Vorbereiter staatsfeindlicher Aktivitäten“ erklärt wurde, lädt das Landestheater Niederösterreich zur Diskussion. Unter der Moderation von ORF-Journalistin Katja Gasser diskutieren Árpád Schilling, die Schriftstellerin Stefanie Sargnagel,der Schriftsteller Ilija Trojanow und andere über die Freiheit und Grenzen der Kunst.
Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten.
Sa, 17.02.18 18.00 Uhr (im Anschluss an die letzte Vorstellung von "Erleichterung")
PRESSESTIMMEN
"Herausgekommen ist ein bitterböses, treffsicheres und kluges Fünfpersonenstück, das ge
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Informationen und Eintrittskarten bei:

Landestheater Niederösterreich, Großes Haus

Landestheater Niederösterreich, Großes Haus

Rathausplatz 11
3100 St. Pölten
  • Café im Haus
  • WC-Anlage
  • Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar
  • kinderwagentauglich
  • eingeschränkt rollstuhltauglich
  • rollstuhltaugliche WC-Anlage
  • Bankomatkassa
  • Visa
  • Master Card
  • American Express
  • Diners Club
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